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Kapelle St. Theodul: Unterschied zwischen den Versionen

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LVa., 13.8.2005.
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* Theodulfeier auf Masescha, in: Liechtensteiner Vaterland, 13.8.2005, S. 7.
  
 
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Poeschel: Kunstdenkmäler, 1950, 146–150; E. Bucher: Pestzeit – Schreckenszeit, in: Zeugen, 1992, 232–241.
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* ''Engelbert Bucher:'' Pestzeit – Schreckenszeit. Die Masescha-Kapelle in der Pestzeit, in: Zeugen des späten Mittelalters. Festschrift "650 Jahre Grafschaft Vaduz", hrsg. von Hansjörg Frommelt im Auftrag des Liechtensteinischen Landesmuseums, Vaduz 1992, S. 232–241.<br />
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* ''Erwin Poeschel:'' Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 146–150.
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== Zitierweise ==
 
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<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Theodul, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>
 
<small>Judith Niederklopfer-Würtinger, «{{SEITENNAME}}», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL:  https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Theodul, abgerufen am {{JETZIGER_TAG}}.{{JETZIGER_MONAT_1}}.{{JETZIGES_JAHR}}.</small>

Aktuelle Version vom 27. Juli 2020, 14:54 Uhr

Autorin: Judith Niederklopfer-Würtinger | Stand: 31.12.2011

Katholische Kapelle, Gemeinde und Pfarrei Triesenberg, Ortsteil Masescha, 1235 m ü.M. Erste Kirche der um 1300 nach Triesenberg eingewanderten Walser. 1465 erstmals urkundlich als Marienkapelle belegt, deren Patrozinium in den nächsten Jahrhunderten immer wieder auftaucht. 1595 als Theodorskapelle mit drei Altären erwähnt. In den Pestjahren von 1620 und 1628 wurde die Kapelle St. Theodul Wallfahrtskapelle mit Patroziniumswechsel zum hl. Sebastian. Anlässlich des Jubiläums «650 Jahre Walser am Triesenberg» 2005 Patroziniumswechsel zum hl. Theodul. Die nach Süden gerichtete Chorturmanlage wurde in einer zweiten Bauetappe durch ein breites, rechteckiges Schiff erweitert, der Turm mit wehrhaftem Charakter auf vier Geschosse erhöht. Ein nördlicher Eingang mit 1950 angebauter Vorhalle ersetzt den alten Zugang von Westen. Renovationen 1854, 1900 und 1950. Die Fresken im Chor gehören stilistisch in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ausstattung: linker Seitenaltar (um 1620, ehemaliger Hochaltar), rechter Seitenaltar (datiert 1661, Kopien, Originale im LLM). Kreuzweg mit 15 kolorierten Kupferstichen von Klauber (um 1800, Augsburg, D). Bedeutendes Armreliquiar (um 1500, heute LLM).

Quellen

  • Theodulfeier auf Masescha, in: Liechtensteiner Vaterland, 13.8.2005, S. 7.

Literatur

  • Engelbert Bucher: Pestzeit – Schreckenszeit. Die Masescha-Kapelle in der Pestzeit, in: Zeugen des späten Mittelalters. Festschrift "650 Jahre Grafschaft Vaduz", hrsg. von Hansjörg Frommelt im Auftrag des Liechtensteinischen Landesmuseums, Vaduz 1992, S. 232–241.
  • Erwin Poeschel: Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein, hg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Basel 1950 (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Sonderband), S. 146–150.

Zitierweise

Judith Niederklopfer-Würtinger, «Kapelle St. Theodul», Stand: 31.12.2011, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL), URL: https://historisches-lexikon.li/Kapelle_St._Theodul, abgerufen am 13.8.2020.

Medien

Postkarte «Alpen-Kurhaus Masescha (Liechtenstein)», vor 1906 (Sammlung Elmar Bürzle, Balzers). Verlag: Karten-Centrale, Vaduz.