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Werkgeschichte

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1988 Der Historische Verein für das Fürstentum Liechtenstein (HVFL) beschliesst die Schaffung eines Historischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein (HLFL) und übernimmt die Trägerschaft des Projekts. Die Finanzierung erfolgt durch die öffentliche Hand.
1989 Arthur Brunhart wird zum Redaktor des Historischen Lexikons bestellt. Bereits an der Initiierung und Projektierung massgeblich beteiligt, leitet er das HLFL als verantwortlicher Alleinredaktor.

Der Historische Verein schliesst mit der Stiftung «Historisches Lexikon der Schweiz» (HLS) eine Vereinbarung über die wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit.

1990 Für die Projekt-Begleitung wird ein Wissenschaftlicher Beirat eingesetzt. Den Vorsitz übernimmt Dr. Rupert Quaderer aus Schaan.
1990– 1999 Zu den wichtigen Arbeiten der Aufbauphase gehören die Ausarbeitung des Konzepts, die Erstellung der Artikelliste und die Schaffung redaktioneller Richtlinien. Das Konzept orientiert sich an jenem des Historischen Lexikons der Schweiz. Die Zusammenarbeit mit dem HLS wird durch den Einsitz des HLS-Chefredaktors Dr. Marco Jorio im Wissenschaftlichen Beirat sichergestellt.

Um Forschungslücken zu schliessen und die internationale Vernetzung zu fördern, führt der HLFL-Redaktor in Zusammenarbeit mit den Universitäten Freiburg i.Üe., Innsbruck, Salzburg und Zürich historische Seminare durch, veranstaltet historische Tagungen und initiiert Forschungsarbeiten und Publikationen. Diese Aktivitäten schaffen wichtige Grundlagen für das angestrebte Werk.

2000 Im Zuge einer vom Redaktor eingeleiteten Reorganisation geht die Projekt-Trägerschaft vom Historischen Verein auf die liechtensteinische Regierung über. Der Landtag genehmigt die Finanzen für eine Projektverlängerung. Der bisherige Alleinredaktor bleibt als Projektleiter für grundsätzliche, organisatorische und finanzielle Fragen zuständig, scheidet aber aus der Redaktion aus.
2001 Die neu gebildete Redaktion nimmt die Arbeit auf. Ihr gehören zunächst drei, zuletzt sieben Historikerinnen und Historiker an, die alle in Teilzeit tätig sind. Die Artikelproduktion wird wesentlich beschleunigt.
2006 Der Landtag spricht einen Verpflichtungskredit für die Drucklegung des Historischen Lexikons.
2008 Die Redaktion wird aufgelöst. Die letzten noch zu erledigenden inhaltlichen Arbeiten und die gesamte Buchproduktion (Druckbegleitung) werden in der Folge neben- und teils ehrenamtlich vom vormaligen Projektleiter und einzelnen früheren Redaktionsmitgliedern geleistet.
2011 Ende 2011 ist Redaktionsschluss. Das Lektorat und das Korrektorat übernimmt der Chronos Verlag in Zürich. Die grafische Gestaltung wird vom Atelier Silvia Ruppen in Vaduz besorgt.
2013 Im Januar 2013 wird das fertige Werk in zwei Bänden der Öffentlichkeit präsentiert. Es erscheint zugleich im Verlag des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein und im Chronos Verlag, Zürich.
2015 Das in Bendern beheimatete Liechtenstein-Institut nimmt sich der Digitalisierung des Historischen Lexikons an. Das Liechtenstein-Institut betreibt seit 1986 liechtensteinbezogene Forschung in den Fachbereichen Geschichte, Politikwissenschaft, Recht und Wirtschaft (https://www.liechtenstein-institut.li/).

Die Internetagentur Sitewalk Est. in Mauren erstellt ein technisches Konzept auf der Basis einer MediaWiki-Lösung.

2016 Im September 2016 schliessen das Liechtenstein-Institut und die liechtensteinische Regierung eine Vereinbarung betreffend die Nutzungsrechte am Historischen Lexikon des Fürstentums Liechtenstein. Darin wird dem Institut das Recht übertragen, «den gesamten Text und Grafikinhalt des in Druckversion vorliegenden HLFL in einer der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung zu stellenden Online-Version verfügbar zu machen». Insbesondere gehört dazu das Recht, die bestehenden Artikel der Druckversion unter Wahrung der Autorenrechte für die Online-Version zu aktualisieren und zu überarbeiten, die bestehenden Artikel zusätzlich zu illustrieren und neue Artikel in die Online-Version aufzunehmen.

Das Liechtenstein-Institut ist Rechtsträger des Historischen Lexikons des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL).

2017 Die Text- und Grafikinhalte der Buchausgabe werden in die Online-Plattform übernommen. Zugleich werden die in der Druckversion enthaltenen Abkürzungen weitgehend aufgelöst, die Artikel intern verlinkt (Verweise zwischen Artikeln) und zusätzliche Verlinkungen mit externen Webseiten eingefügt. Durch die externe Verlinkung erfüllt das eHLFL eine Vernetzungsfunktion der verschiedenen Web-Angebote zur liechtensteinischen Geschichte.

Inhaltliche Aktualisierungen und Überarbeitungen werden in Angriff genommen. Sie stellen den Hauptaufgabenbereich für die künftige Weiterentwicklung des eHLFL dar.

Die Grafikagentur Vogtonikum in Triesenberg erarbeitet in Anlehnung an die vom Atelier Silvia Ruppen gestaltete Buchausgabe das grafische Konzept der Website.

2018 Das Historische Lexikon des Fürstentums Liechtenstein online (eHLFL) wird im November 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt und zugänglich gemacht (https://historisches-lexikon.li/).

Medien

Gruppenbild mit Autorinnen und Autoren anlässlich der Buchpräsentation im Januar 2013 in Balzers.

Datei:Einleitung Arthur Brunhart.pdf Werkgeschichte und Konzept. Einführung von Projektleiter Arthur Brunhart, in: Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein, Vaduz/Zürich 2013, Bd. 1, S. XV-XX.